Medien- und Kulturwissenschaften an der Philosphischen Fakultät

Die Medien- und Kulturwissenschaft ist ein interdisziplinäres Feld, das sich mit der Medialität aller Erscheinungen und Prozesse ebenso befasst wie mit einzelnen Werken, Ausdrucksformen oder Darstellungen im Alltag, in der Kunst (Film, Literatur, Theater, Video) oder der Politik. Entsprechend finden Sie in unseren Studiengängen auch Angebote anderer Fächer der Fakultät. Das Institut für Medien- und Kulturwissenschaft führt sie in einen fachlichen, wissenschaftlichen und forschungsintensiven Zusammenhang, der neue, faszinierende und aktuelle Einsichten in unsere Gegenwart erlaubt und wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben bietet.

Über uns

Das Institut deckt in Forschung und Lehre ein breites Spektrum ab.

Es gliedert sich in einen Bachelorstudiengang und zwei Masterstudiengänge
undefinedForschungsschwerpunkte sind:

  • Medientheorie, Medienästhetik, Medienökologie
  • Mediengeschichte
  • Migration, Interkulturalität und Medien
  • Filmwissenschaft
  • Fernsehforschung
  • Genderforschung, Psychoanalyse und Kulturwissenschaft
  • Kulturelle Folgen von Gewalt, visuelle Kultur und Gewalt
  • Performative Künste
  • Medienkulturen des Akustischen
  • Theorie der Subjektivität, der Wahrnehmung und Erfahrung

Workshop: Knowing how to move. Körper Technik Sinne

Ist Tanzen eine (Körper-)Technik? Wie hat die (medien-)technologische Entwicklung die (Produktion-)Verfahren, die Körper und das Denken des Tanzes verändert? Der Workshop möchte den Blick auf die Techniken, Praktiken und Dinge des Tanzes lenken. In Impulsbeiträgen, Diskussionen und praktischen Übungen wollen wir das Verhältnis von Körper und Technik befragen. Ein Fokus liegt dabei auch auf der Frage der Sinne: Welche Körpersinne werden in aktuellen choreographischen Arbeiten, die medientechnische Verfahren, bspw. augmented und virtual reality verwenden, adressiert, erweitert, amputiert oder neu kombiniert – auch in der Erfahrung der Zuschauer*innen? Welche agency haben die Dinge und Materialien des Tanzes (Ballettstangen, Spiegel, digitale Aufzeichnungs- und Kompositionsverfahren)? 

Datum und Veranstaltungsort: 8.6.2018, 14-17 Uhr im Tanzhaus NRW (Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf) 

Konzept und Organisation: Maren Butte, Anais Rödel und Juliane Wieland 

Mit: Gabriele Brandstetter (Berlin), Einav Katan Schmid (Berlin)

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Tanzhaus NRW 

Teilnehmer*innenanzahl begrenzt; Eintritt frei. Anmeldung unter: undefinedJuliane.Wieland[at]uni-duesseldorf.de. Die Textgrundlage wird auf Anfrage versendet. 

Workshop: Black Box. Die Techniken des Theaters (dekolonisieren)

[Apparatuses] are material-discursive practices that are inextricable from the bodies that are produced and through which power works its productive effects. 

(Karen Barad, Meeting the Universe Halfway, S. 230)

Die gängige Bühnenform der Black Box des Theaters ist zunächst, wie der White Cube des Museums, ein „leerer Raum“ (Peter Brook). Als Dispositiv gedacht, ist er weder leer noch neutral. Der Workshop widmet sich jenem oft unsichtbaren Apparat des Theaters. Wir wollen nach den (medien-)technischen und ideologischen Voraussetzungen audiovisueller Inszenierungen fragen. Wie wäre eine postkolonialen Perspektive auf die Black Box zu denken? 

Datum und Veranstaltungsort: 28.5.2018, 15-18 Uhr im FFT (Forum Freies Theater, Juta: Kasernenstr. 6, 40213 Düsseldorf)  

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem FFT Düsseldorf

Konzept und Organisation: Maren Butte, Katja Grawinkel-Claassen, Maximilian Haberer

Mit: Ulf Otto (München), Fabian Saavedra-Lara (Dortmund) und Studierenden des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft 

Teilnehmer*innenzahl begrenzt; Eintritt frei. Anmeldung unter: undefinedMaren.Butte[at]uni-duesseldorf.de. Die Textgrundlage wird auf Anfrage versendet. 

Veranstaltungsreihe "Academies on the Move"

Ist Tanz ein Medium? Wie kann man Tanz und performative Arbeiten beschreiben und analysieren? Was kann ein Denken über / in Bewegung zur Medienwissenschaft beitragen? Die kooperative Lehrveranstaltungsreihe (Workshops und Künstler*innengespräche) widmet sich aktuellen Tendenzen in (Medien-)Wissenschaft, Tanz und Kunst. Sie bringt Studierende des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft der HHU mit Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf ins Gespräch. Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Tanzhaus NRW, der Kunstakademie und der Heinrich-Heine-Universität und findet zweimal pro Semester im Kontext einer Aufführung im Tanzhaus statt.

Konzept und Organisation: Jun.-Prof. Dr. Maren Butte (HHU), Jun.-Prof. Dr. Francesca Raimondi (Kunstakademie), Anais Rödel (Tanzhaus NRW).

Aktuelle Termine: 18.5.2018 & 25.5.2018

Teilnahme nur nach Anmeldung und im Kontext eines Seminars möglich. Ansprechpartnerin: undefinedMaren.Butte[at]uni-duesseldorf.de

Medienkulturwissenschaft @Düsseldorfer Lange Nacht der Museen

14. April, 19:30 Uhr
Café des Stadtmuseums, Berger Allee 2

Stadtrundgang und Kurzfilmvorführung, die sich mit der kolonialen Vergangenheit Düsseldorfs beschäftigen. Caroline Authaler, Jun.-Prof. Dr. Martin Doll und Prof. Dr. Stefanie Michels (Geschichts-, Medien- und Kulturwissenschaft) haben mit Studierenden der Heinrich-Heine-Universität zwischen Düsseldorf und Kamerun nach kolonialen Spuren gesucht und sie gefunden.

Der Kurzfilm „Deutschland – Kamerun. Koloniale Verbindungen“ von Studierenden der Medien- und Kulturwissenschaften unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Martin Doll unternimmt eine Reise zu den Düsseldorfer Jonges und in drei Königtümer Kameruns.  Bei dem Stadtrundgang kann man entdecken, dass Hilarius Gilges nicht der einzige schwarze Deutsche in Düsseldorf vor 1945 war, was Persil mit Kamerun zu tun hat und welche Waffen China 1913 und 1934 in Düsseldorf bestellte.

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